Die Untersuchung im Detail


Magnetresonanztomographie (MRT) des Herzens

- Koronare Herzkrankheit (KHK) – Durchblutungsmessung des Herzmuskels
- Herzinfarkte – Risiko zum Entstehen eines Infarktes
- Entzündliche Erkrankungen – Myokarditis (Herzmuskelentzündung), Perikarditis (Herbeutelerkrankung), rheumatische Herzerkrankungen

Spezielle Fragen - z.B. Herzklappen, angeborene Herzfehler, Kardiomyopathien etc.

 

Ablauf der MRT-Untersuchung und Vorbereitungen dazu

Es gelten dieselben Kontraindikationen bei der Kardio-MRT wie bei der MRT.
Der Patient sollte nicht Träger eines älteren Herzschrittmachers sein (neuere Modelle sind z.T. MR-kompatibel), es sollte keine frische Operation des Herzens oder des Gehirns vorliegen. Metallsplitter sowie großflächige Tätowierungen stellen in gewissen Fällen eine relative Kontraindikation dar.

Patienten mit Lungenerkrankungen wie Asthma, COPD und Emphysem können manchmal nicht mit Stress untersucht werden, dies besprechen wir vorher mit Ihnen.

Vor der Untersuchung sollten Sie für 4-6 Stunden nichts essen und trinken; auf Kaffee und Tee sollten Sie für 12 Stunden vor der Untersuchung verzichten.
Bitte beachten Sie, dass bei der Kardio-MRT potenzsteigernde Medikamente (z.B. Viagra) innerhalb der letzten 24 Stunden vor der Untersuchung nicht eingenommen werden dürfen.

Die Untersuchung erfolgt in einem MRT-Gerät der neuesten Generation mit offenem Design in einem modernen hellen Ambienten. Kreislauf und Atmung werden überwacht, hierzu wird Ihnen ein EKG angelegt und eine Sauerstoff-Messung an einen Finger angebracht, ausserdem werden zwei Spulen (= Antennen) auf Ihren Brustkorb und Bauch gelegt. Ein Kopfhörer schützt Sie vor den lauten Klopfgeräuschen; mit einem Alarmball können Sie mit den MTAs kommunizieren.

Während der Untersuchung wird Ihnen 1-2 mal ein Kontrastmittel über eine Vene gespritzt, dies wird von den meisten Patienten kaum bemerkt. Auch das Medikament zum Stressen des Herzens führt meistens nur zu leichten Beschwerden wie Luftnot, Herzklopfen und Brustdruck. Sollten schwerere Nebenwirkungen auftreten, ist das Team natürlich auf alle möglichen Notfälle vorbereitet und kann Ihnen sofort helfen.

Nach der Untersuchung müssen Sie nichts beachten; die Pflaster an den Einstichstellen der Venenkanülen sollten für ca. 4 Stunden auf der Haut bleiben und können dann entfernt werden. Am Abend nach der Untersuchung sollten Sie stärkere körperliche Anstrengungen vermeiden.

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